Highlights Costa Rica

Diesen Sommer habe ich zwei Wochen in Costa Rica und eine Woche in Bocas del Toro in Panama verbracht. Es war eine tolle Zeit mit guten Freunden und vielen kleinen und grossen Abenteuern. In diesem Blog erzähle ich von meinen persönlichen Highlights aus Costa Rica! Übrigens: Es gibt bereits ein Video von unserer Reise durch Costa Rica - klicke hier und du kannst es dir gleich anschauen. Viel Spass!

Top highlights

Playa Samara

Samara ist ein Städtchen/Dorf direkt am Pazifik. Mit dem Bus dauert es ca. 4 1/2 h von San José nach Samara, eine Busfahrt durch die atemberaubende Landschaft Costa Ricas. Der Strand in Samara ist sehr schön und langzogen, so dass es sicher für jeden einen Platz hat :). Vor allem die wunderschönen und zahlreichen Palmen haben es mir dort richtig angetan. Auch gibt es in Samara einige Restaurants und Bars direkt am Meer, was total gemütlich ist. Hier kann man so richtig relaxen. Täglich gibt es frische Früchte und frische Kokonüsse als Durstlöscher. Was will man mehr? Samara ist ideal, um 1,2 Tage hier zu verweilen. An der Pazifikseite gibt es auch noch andere schöne Strände wie Tamarindo oder Santa Teresa, die wir aber ausgelassen haben. Was ich an Samara mochte ist, das es wirklich schön aber auch sehr überschaubar ist. Die grosse Touristenmasse wie man sie aus Tamarindo kennt ist hier nicht aufzufinden. Es hat ein paar wenige Bars, Restaurants und Touristenläden.

Besuch bei den Locals

Etwas vom eindrücklichsten nebst der atemberaubenden Natur in Costa Rica war für mich der Besuch bei den Locals. Die Ticos/Ticas, wie die Costa Ricaner hier genannt werden, sind äussert herzlich und gastfreundlich. Sie plaudern mit einem und laden einem zum Essen ein. Sie leben in eher spärlichen Häuser mit Blechdächern, die Häuser sehr klein, die Küche befindet sich je nach dem draussen, wo auch die Tiere leben. Und doch ist das für sie keineswegs ein Grund, um nicht gastfreundlich zu sein - im Gegenteil, sie teilen das was sie haben gerne mit anderen. Leider, und das habe ich auch erst in Costa Rica erfahren, ist die Missbrauchsrate von Kindern in diesem Land sehr hoch. Das hat mich sehr traurig gemacht, mir war nicht bewusst, das dies ein so grosses Problem hier ist. Dies zu erfahren war alles andere als ein Highlight, aber diese Menschen kennenzulernen und ihre Gastfreundschaft zu erleben, das war wirklich ein schönes Erlebnis, das ich bestimmt nicht so schnell vergessen werde! 

Dschungel-Wanderung(en)

Dschungel - das tönt so krass, nicht? Ich konnte mir gar nicht vorstellen, was mich hier erwarten würde. Meine Kollegin hat immer Witze darüber gemacht, ich werde Schlangen sehen und grosse Frösche, Affen und Leguane. Und dies alles irgendwo im nirgendwo. So war es dann tatsächlich auch. Auf unseren Wanderungen durch den Dschungel sind wir jedesmal irgendwelchen Tieren begegnet. Oft waren wir mit Locals unterwegs oder auch alleine (sprich min. zu dritt). Wir begegneten Schlangen, Spinnen, Giftfröschen, Schmetterlingen, viiielen Mücken, Affen, Hunden und kämpften uns (öfters als uns lieb war) durch schlammige Dschungelpfade auf der Suche nach irgendwelchen schönen Stränden ;). 

Hängebrücken von Monteverde

Monteverde ist ein Dorf das auf über 1500 Metern über Meer liegt. Oben angekommen, bemerkt man gleich den Höhenunterschied, denn in Monteverde ist es um einiges kühler. Doch das ist auch eine willkommene Abwechslung zu den sonst eher warmen Temperaturen :). Monteverde und Santa Elena sind beliebte Ausgangspunkte für verschiedene Aktivitäten. Auch wir konnten es hier natürlich nicht lassen, und haben uns am ersten Tag gleich für die berühmten Hängebrücken entschieden. Insgesamt erwarteten uns ca. 7 Hängebrücken von unterschiedlicher Länge. Dieses Erlebnis war absolut atemberaubend und ist sehr zu empfehlen. Wir bezahlten ca. 22 USD pro Person und haben die Tour bei Skywalk gebucht. Die Aussicht über den Regenwald ist phenomenal und etwas Nervenkitzel gehört hier einfach dazu ;). Ein wahrer Genuss.

Action in Monteverde

Monteverde ist sozusagen die "Action-Haupstadt" von ganz Costa Rica. Hier gibt es alles: Hängebrücken, Dschungel, Nachtwanderungen, Zip Lining, Bungee Jumping und die Liste geht noch weiter :). Nach unserem Hängebrücken Erlebnis buchten wir in Monteverde noch eine Zip Lining Tour. Die Zip Lining Tour hätte abenteuerlicher nicht sein können! Das Wetter in der Nacht zuvor war stürmisch und auch am Morgen, als unsere Tour losging, waren wir uns nicht sicher, ob wir es wirklich wagen sollten. Denn wenn alles nass ist, ist das doch gefährlich? Doch kaum wollten wir unsere Pläne ändern, kam uns der Typ vom Hostel entgegen und sagte begeistert: Heute ist ein super Tag fürs Zip Lining! Etwas erstaunt entschieden wir uns also, doch zu gehen. Und das bereuen wir keinesfalls: Es war genial! Während ca. 2 Stunden schwebten wir geradezu über dem grünen Regenwald, mal sitzend, mal fliegend, mal springend. Es machte riesig Spass und war ein unvergessliches Erlebnis.

 

PS: Überzeugt euch am Besten gleich und schaut mein neustes Video an! Hier gehts zum Link.

Jeep-Boat-Jeep

Das Jeep-Boat-Jeep, oder "Tschi-bo-tschi" wie es von den Ticos genannt wird, ist eine tolle Alternative, um von Monteverde nach La Fortuna zu gelangen. Und irgendwie auch die einzig vernünftige, wenn man nicht gleich eine Halbtages-Busreise machen möchte. Im Hostel wird man von einem Jeep abgeholt (Jeep=billiger Kleinbus) und zum Arenalsee gebracht. Dort wartet man mittem im Grünen auf das Boot, das dann irgendwann kommt. Dieses fährt ca. 45 Minuten auf die andere Seite des Sees, wo ein weiterer Jeep (Definition siehe oben) auf einem wartet und einem dann bis nach La Fortuna bringt. An sich eigentlich nichts spezielles, würde man denken. Aber es war echt lustig, von der Organisation dieses "Tschi-bo-tschi" bis hin zur Umsetzung. Definitiv ein weiteres Highlight auf unserer Reise durch Costa Rica. :)

Puerto Viejo

Puerto Viejo war unser letzter Stopp, bevor es wieder zurück in die Schweiz ging. Puerto Viejo ist ein kleines, karibisches Städchen an der Karibikseite Costa Ricas und ist bekannt für seine feinen Sandstrände, die bunten Häuser sowie der Konsum von Kanabis. Wir waren uns das nicht so bewusst mit dem Kanabis, aber wir bemerkten es schnell. Nichtsdestotrotz hatte auch dieses Städtchen seinen Charme, und die Strände hier sind wirklich sehr schön. Direkt im Dorf sind die Strände manchmal ziemlich belebt, bewegt man sich aber etwas vom Zentrum weg, so wird es zusehends menschenleerer und man kann die wunderschöne Natur geniessen. 

 

Was ich hier besonders empfehlen kann: Ein Velo mieten und die umliegenden Strände erkunden. Mit dem Velo gelangt man mit 15-45 Minuten fahren zu den Stränden Playa Cocles, Playa Chiquita, Playa Uva, Playa Manzanillo und bestimmt noch zu vielen weiteren.

Soo, das waren meine Highlights aus Costa Rica! Falls es euch inspiriert hat und ihr noch weitere Fragen zum Reisen in Costa Rica habt, dürft ihr euch gerne jederzeit bei mir melden oder hier unten einen Kommentar hinterlassen. Ich wünsche euch ein tolles Wochenende!

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